Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

Positionen und Ziele im Bereich Postbank

Verkauf der Postbank

Nach dem Anfang 2009 erfolgten Teileinstieg der Deutschen Bank bei der Postbank hat das Unternehmen mittlerweile die Mehrheit an der Postbank übernommen. Ende 2012 hielt die Deutsche Bank 94,1 Prozent der Anteile an der Postbank. Im Zuge der Integration der Postbank in den Deutsche-Bank-Konzern wurden in den vergangenen Jahren nahezu alle Konzerngesellschaften und Betriebe der Postbank auf den Prüfstand gestellt. Sie wurden mehr oder weniger hinsichtlich ihrer tariflichen Strukturen, Standorte, Aufgaben und Zuständigkeiten umorganisiert. Die einzelnen Maßnahmen verfolgten stets das Ziel, die von der Deutschen Bank nach Übernahme der Postbank ausgemachten „Synergieeffekte“ in Höhe von mehreren Milliarden Euro zu realisieren.

 

Dafür steht die DPVKOM:

Mit der Privatisierung der Deutschen Bundespost wurde das Grundgesetz (GG) geändert. Artikel 143b GG legt fest, dass die Beamten bei den Postnachfolgeunternehmen weiter zu beschäftigen sind. Alleine schon deshalb kann die Postbank nicht aufgelöst werden. Die Postbank muss nach Auffassung der DPVKOM auch nach der Mehrheitsbeteiligung der Deutschen Bank als eigenständige Bank bestehen bleiben. Die Deutsche Bank muss die Beamten in der Postbank weiterbeschäftigen. Die DPVKOM setzt sich außerdem dafür ein, dass die bisherigen Entgelt- und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten weitgehend gesichert werden. Darüber hinaus macht sich die DPVKOM für Standortgarantien für die Postbankniederlassungen und Finanzcenter stark.

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