Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

19.04.2018Artikel drucken

Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst

Tarifergebnis auf Beamte übertragen!

  • Foto: Egbert Schmidt DPVKOMler bei einer Mahnwache in Halle im Rahmen der Tarifrunde für den Öffentlichen Dienst

Gegenüber dem dbb Bundesvorsitzenden Ulrich Silberbach hat Bundesinnenminister Horst Seehofer erklärt, dass Besoldung und Versorgung der Beamten des Bundes entsprechend dem Volumen der Tarifeinigung für den öffentlichen Dienst vom 18. April 2018 angepasst werden sollen. Die DPVKOM begrüßt diese Ankündigung des neuen Bundesinnenministers. Schließlich hat die DPVKOM bereits im Vorfeld der Tarifrunde eine Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamten der Postnachfolgeunternehmen gefordert.

Für den dbb und die DPVKOM ist es ein richtiges und wichtiges Signal, dass dem Bundeskabinett zeitnah der Entwurf eines Bundesbesoldungs- und -versorgungsanpassungsgesetz 2018-2020 vorgelegt werden soll. Dieser soll Linearanpassungen beinhalten, die das Gesamtvolumen der Tarifeinigung auf die Beamtinnen und Beamten des Bundes und damit auch auf die Beamtinnen und Beamten der Postnachfolgeunternehmen übertragen. Damit hat sich der Einsatz unserer Gewerkschaft und auch der DPVKOM-Mitglieder, die an den Streiks des dbb im Rahmen der Tarifrunde teilgenommen haben, ausgezahlt.

Der Tarifabschluss für den Öffentlichen Dienst sieht unter anderem eine lineare Entgelterhöhung von 3,19 Prozent rückwirkend zum 1. März 2018, um 3,09 Prozent zum 1. April 2019 und noch einmal um 1,06 Prozent zum 1. März 2020 vor.