Tarifangebot der Deutschen Post ist unzureichend!

„Das Tarifangebot der Deutschen Post ist unzureichend. Es enthält zwar einzelne Rege­lungen, die wir gefordert haben. Dazu zählen zum Beispiel die sofortige Zahlung des Weihnachtsgeldes und die Gewährung der vollen Inflationsausgleichsprämie von 3.000 Euro. Allerdings ist es von unseren Forderungen hinsichtlich einer prozentualen Entgelt­steigerung von 12 Prozent und der Mindesterhöhung der Tabellenentgelte in den unteren Entgeltgruppen noch weit entfernt. Auch die Laufzeit des vorgelegten Gesamtpakets muss kürzer ausfallen“, so die Bundesvorsitzende der Fachgewerkschaft DPVKOM, Christina Dahlhaus.

Das hat die DPVKOM nach eingehender Beratung des Arbeitgeberangebots dem Personalvorstand der Deutschen Post, Dr. Thomas Ogilvie, heute schriftlich mitge­teilt.

In dem Schreiben bekräftigt unsere Fachgewerkschaft noch einmal die Forderungen nach einer 12-prozentigen Entgelterhöhung für alle Beschäftigten, einer Mindesterhöhung der monatlichen Tabellenentgelte für die unteren Entgeltgruppen 1 bis 4 um 500 Euro und ei­ner Erhöhung des Tabellenentgelts noch in diesem Jahr, gegebenenfalls unter Einbezie­hung der Inflationsausgleichsprämie. Dahlhaus weiter: „Mehr als 1.000 Beschäftigte haben sich in den vergangenen Wochen an unseren Warnstreiks beteiligt und für unsere Tariffor­derungen gestreikt. Der Unmut unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unter­nehmens ist nach wie vor hoch, sodass mit weiteren Arbeitsniederlegungen gerechnet werden muss.“ Damit kann der Druck auf die Deutsche Post aufrechterhalten werden, ihr Angebot noch einmal nachzubessern. „Dazu brauchen wir aber keine Urabstimmung und keinen Vollstreik“, so die DPVKOM-Bundesvorsitzende.

Die DPVKOM hat den Arbeitgeber erneut dazu aufgefordert, am Verhandlungstisch über die Tarifforderungen der DPVKOM zu verhandeln. Nun ist die Deutsche Post am Zug.

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