Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

24.03.2015Artikel drucken

Wer „Leading European Telco“ sein will, muss auch führend in der Ausbildung sein!

Die Telekom will in ihrer integrierten Personal- und Finanzplanung (iPF) für die Jahre 2015 bis 2018 ab dem Einstellungsjahr 2016 die Ausbildungsquote von derzeit 2,9 Prozent der Gesamtbeschäftigten des Konzerns in Deutschland auf nunmehr 1,8 Prozent absenken. Aus Sicht der DPVKOM ist das ein Skandal. Die Telekom verabschiedet sich damit von ihrer gesellschaftspolitischen Aufgabe als großer Ausbildungsbetrieb. Ein innovatives Unternehmen wie die Telekom braucht gerade bei ihrem überdurchschnittlich hohen Altersdurchschnitt weiterhin einen hohen Anteil an Auszubildenden. Die DPVKOM fordert den Telekom-Vorstand auf, die Ausbildungsquote wie in der Vergangenheit bei 2,9 Prozent beibehalten und eine hohe Anzahl an Auszubildenden auch zu übernehmen.