Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

18.06.2014Artikel drucken

Tarifgemeinschaft bekräftigt Tarifforderungen

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    (V.l.) stellvertretender DPVKOM-Bundesvorsitzender Karlheinz Vernet Kosik, Abteilungsleiter Tarif- und Mitbestimmungspolitik der Deutschen Postbank AG Tobias Wolff, DPVKOM-Bundesvorsitzender Volker Geyer und der DPVKOM-Referent für Post und Postbank Adrian Klein.

In der ersten Runde der Postbank-Tarifverhandlungen am 16. Juni 2014 in Bonn haben die Vertreter der Tarifgemeinschaft die Forderung nach einer Entgelterhöhung von 4,5 Prozent und nach einer Verlängerung des Schutzes vor betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2017 bekräftigt. Aus Sicht der aus der DPVKOM, dem Deutschen Bankangestellten Verband (DBV) und der komba Gewerkschaft bestehenden Tarifgemeinschaft ist die Entgeltforderung gut begründet.

Bei der Forderungsfindung wurde nicht nur die prognostizierte Steigerung der Inflationsrate, sondern auch die positive Geschäftsentwicklung der Postbank berücksichtigt. Letztere muss sich positiv in den Portemonnaies der Beschäftigten wiederspiegeln, und zwar in Form höherer Löhne und sicherer Arbeitsplätze. Die Tarifverhandlungen für die rund die rund 2 700 Arbeitnehmer und Auszubildenden der Deutschen Postbank AG sollen im Juli fortgesetzt werden.