Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

29.04.2015Artikel drucken

Tarifabschluss mit der Postbank erzielt!

Eine Entgelterhöhung um 2,1 Prozent ab dem 1. April 2015 und um weitere 2,0 Prozent ab dem 1. April 2016 sowie die Verlängerung des Ausschlusses betriebsbedingter Beendigungskündigungen bis zum 30. Juni 2017 – auf diesen Tarifabschluss einigte sich die aus DPVKOM, komba und DBV bestehende Tarifgemeinschaft mit der Postbank am 28. April 2015 in Bonn.

Damit konnte die Tarifgemeinschaft für die rund 4 800 Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG eine Entgel-terhöhung vereinbaren, die sich positiv im Portemonnaie der Mitarbeiter bemerkbar machen wird. Außerdem ist es gelungen, den Kündigungsschutz für die Beschäftigten zu verlängern und damit die Sicherheit der Arbeitsplätze bei der Postbank zu gewährleisten.

Darüber hinaus verständigten sich beide Seiten darauf, dass die Auszubildendenvergütungen ab dem 1. April 2015 um 50 Euro erhöht werden und die Beamten der Deutschen Postbank AG, denen Tätigkeiten bei der Filialvertrieb AG zugewiesen sind, weiterhin die sogenannte Postbankzulage erhalten. Diese monatliche Zulage wird den rund 3 100 aktiven Beamten im Filialvertrieb nun bis April 2017 gewährt, und zwar in Höhe der am 31. Dezember 2007 gültigen Sonderzahlung. Die Auszahlung dieser Zulage erfolgt ab der nächstmöglichen Bezügezahlung 2015.

Alles in allem kann sich dieser Tarifkompromiss durchaus sehen lassen. Dem Tarifabschluss waren zahlreiche Streiks vorausgegangen, an denen sich auch DPVKOMler beteiligt haben.