Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

28.01.2020 

Service für Großkunden wird neu organisiert

Die Deutsche Telekom will den Service für Großkunden verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen die bisherigen regionalen Strukturen aufgehoben und die Arbeit inhaltlich neu fokussiert werden.

Von dieser erneuten Umstrukturierung sind die Beschäftigten aus den bisherigen Bereichen S&C KMU (Sales & Care Kleine und Mittelständische Unternehmen), S&C PK (Sales & Care Privatkunden), AM (Auftragsmanagement) und PB  (Problemlösung) betroffen. Diese sollen zum 1. März 2020 in den neuen Bereich Service Großkunden (Service GrK) mit seiner geänderten Struktur überführt werden.

Die neue Struktur sieht vor, dass bei der DT Service GmbH vier Service-Lines – dazu zählen Festnetz Nord GrK, Festnetz Süd Grk sowie überregional Networks/Ü-Wege und CC TR – und zwei übergreifende Eingangskanäle (zum Beispiel für  den Bereich Mobilfunk) entstehen. Dadurch soll das Auftragsmanagement enger an die operativen Service-Bereiche  heranrücken und relevante Themen aus dem Großkundenbereich sollen in den Service integriert werden.

Rechte der Mitarbeiter sollen gesichert werden
Zur Überleitung der Mitarbeiter hat der Gesamtbetriebsrat der DT Service bereits im November 2019 einen zentralen Teil-Interessensausgleich abgeschlossen. Dieser soll die Rechte der betroffenen Beschäftigten sichern. Der Wechsel der Beschäftigten erfolgt in der Regel in einer 1:1-Umsetzung, da im Wesentlichen die Arbeitsaufgaben, die Tätigkeitsmerkmale, der Arbeitsstandort und die Bewertung (in Bezug auf die Bezahlung) im Rahmen der Migration in die Zielorganisation gleich bleiben. Grundsätzlich sollen ganze Teams in die neue Struktur wechseln. Nur an den Standorten  Bremen und Nürnberg wechseln die Beschäftigten entsprechend ihrer bisherigen Unterstützungsleistungen einzeln in die neuen Teams. Sollten betroffene Beschäftigte konkrete Fragen oder Probleme haben, können sie sich an die Betriebsräte  der DPVKOM im jeweiligen Betrieb oder direkt an die Bundesgeschäftsstelle wenden.