Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

23.09.2016Artikel drucken

Schluss mit den ständigen Umstrukturierungen bei der Deutschen Telekom!

„Bei der Deutschen Telekom jagt eine Organisationsveränderung die nächste. Das verunsichert die Beschäftigten. Damit die Mitarbeiter eine gute Arbeit machen können und sich auf den Kunden konzentrieren können, muss nun endlich einmal Ruhe in den Konzern einkehren. Es muss Schluss sein mit den ständigen Umstrukturierungen.“ Das sagte der Bundesvorsitzende der Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM), Volker Geyer, nach der von der Deutschen Telekom bekanntgegebenen Neuausrichtung im Bereich des Kundendienstes.

Nach dem Willen des Unternehmens sollen Bereiche des Kundenservices zusammengelegt werden, die bislang getrennt voneinander agierten. Von dieser Organisationsveränderung sind bundesweit rund 15.000 Telekom-Mitarbeiter betroffen. Geyer weiter: „Grundsätzlich begrüßen wir natürlich Verbesserungen im Kundendienst. Die können jedoch nur dann erzielt werden, wenn das Unternehmen genügend Personal dafür bereitstellt.“  

In den Verhandlungen und Gesprächen über die konkrete Umsetzung der neuen Unternehmensstruktur wird sich die DPVKOM dafür einsetzen, dass die Mitarbeiter keine Nachteile erleiden. Es darf keine Standortschließungen und Lohneinbußen für die Beschäftigten geben. Dessen ungeachtet erwartet die DPVKOM von der Deutschen Telekom, dass sie neue Geschäftsfelder erschließt, mit denen Arbeitsplätze im Konzern gesichert und neue Stellen geschaffen werden können. Dies würde einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die nachteiligen Auswirkungen der Digitalisierung und Umstellung des Netzes auf die Beschäftigungssituation im Konzern abzumildern.  

 

DPVKOM-Pressemitteilung

Plakat: Einfach mal wieder alles anders machen!