Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

04.12.2014Artikel drucken

Kritik am VCS-Standortkonzept hält an

  • Foto: Manfred Richter
    Mitte Oktober protestierten mehr als 100 Beschäftigte gegen die geplante Schließung des VCS-Standortes Frankfurt am Main.

Nach dem Bekanntwerden des Standortkonzeptes der VCS Ende September reißt die Kritik an der erneuten Umstrukturierung nicht ab. So hat sich nicht nur die DPVKOM mehrmals gegen die geplanten Maßnahmen ausgesprochen, sondern auch aus den Reihen der Politik werden die geplanten Standortschließungen kritisch beäugt. So hat sich im November auf Initiative der DPVKOM der Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Dr. Gregor Gysi, in einem Schreiben an Telekom-Chef Timotheus Höttges gewandt.

Angesichts eines Bilanzgewinns von 2,9 Milliarden Euro und einer Dividendenzahlung von 2,2 Milliarden Euro an die Aktionäre erschließe sich eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit für diese Umstrukturierungen nicht, so Gysi. In diesem Zusammenhang wollte er vom Telekom-Chef auch wissen, inwiefern Alternativen zu den geplanten Schließungen geprüft worden seien.

Schreiben von Gysi an Höttges (PDF)