Neues Plakat zu den Betriebsratswahlen

Ich bin doch keine Maschine!

Die Anforderungen an die Beschäftigten der DT Service und der externen Call-Center werden immer umfangreicher und vielfältiger. Waren es bis vor wenigen Jahren „nur“ die sogenannten Calls, die den Hauptbestandteil der Tätigkeit eines Call-Center-Agents ausmachten und mitunter zu erheblichem Arbeitsstress und auch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Stimmprobleme etc.) führten, so sind die Tätigkeiten heutzutage sehr breit gefächert und hochkomplex.

In der Regel müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittlerweile auch noch Anfragen und Kundenwünsche beantworten, die darüber hinaus mittels Chats, über diverse Social-Media-Kanäle oder schlichtweg per E-Mail „auflaufen“.  Das Abarbeiten und Erledigen dieser Aufgaben erfolgt dann unter strengen Zeitvorgaben vonseiten des Arbeitgebers, die kaum zu erfüllen sind.

Außerdem kann ein Call-Center-Agent nicht selbst bestimmen, wann er die nächste Kundenanfrage annimmt. Er ist und wird sozusagen fremdgesteuert wie eine Maschine, die akribisch und präzise eine Sache nach der nächsten abarbeitet, dem Arbeitsdruck problemlos standhält und keine Emotionen – die nach einem schwierigen Kundengespräch ganz normal sind – zeigt. Doch: Mitarbeiter sind keine Maschinen!

Deshalb fordern die DPVKOM und ihre Betriebsratskandidatinnen und -kandidaten: 

  • Keine weitere Arbeitsverdichtung in den Call-Centern!
  • Bezahlte Kurzpausen!
  • Bessere Bezahlung!
  • Recht auf Weiterbildung und Qualifizierung!

Plakat "Ich bin doch keine Maschine!"