Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

20.02.2014Artikel drucken

Erste Runde der Tarifverhandlungen: DPVKOM bekräftigt Entgeltforderung für Telekom-Beschäftigte!

  • Tarifrunde, Telekom
    Foto: Maik Brandenburger
    Gute Stimmung herrschte zu Beginn der ersten Tarifrunde bei der DPVKOM-Verhandlungsdelegation: (v.l.) Ralf Reinhardt, Horst Sayffaerth und Stephan Dimitriadis. Danach wurde natürlich ernsthaft verhandelt.

5,8 Prozent mehr Entgelt, eine Mindesterhöhung der Monatsentgelte um 150 Euro sowie eine Verlängerung des Ausschlusses betriebsbedingter Beendigungskündigungen und des Ausgründungsschutzes bis Ende 2016 – diese Forderungen bekräftigte die Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) heute in der ersten Runde der Tarifverhandlungen mit der Deutschen Telekom AG in Bonn. Beide Seiten verständigten sich darauf, die Tarifrunde für die rund 60.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom AG, Telekom Deutschland GmbH, Deutschen Telekom Technischer Service GmbH, Deutschen Telekom Kundenservice GmbH und Deutschen Telekom Technik GmbH am 17. März fortzusetzen.

„Wir haben dem Arbeitgeber heute unsere berechtigten Forderungen detailliert dargelegt und begründet. Dieser legte kein erstes Tarifangebot für die Telekom-Beschäftigten vor. Die Mitarbeiter des Unternehmens und wir erwarten, dass die Deutsche Telekom in der zweiten Entgeltrunde im März ein Angebot unterbreitet, über das sich zu verhandeln lohnt“, so der stellvertretende DPVKOM-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Horst Sayffaerth.

Nach Auffassung der DPVKOM ist die Entgeltforderung angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens gerechtfertigt. So hat die Deutsche Telekom allein im ersten Halbjahr 2013 den Konzernüberschuss um etwa 67 Millionen Euro auf rund 1,1 Milliarden Euro steigern können. Dieser positive Trend muss sich in den Portemonnaies der Beschäftigten und in Form sicherer Arbeitsplätze widerspiegeln.