Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

11.09.2017 Artikel drucken

DPVKOM in den Medien

Einschränkungen bei der Briefzustellung vernichten zigtausende Arbeitsplätze!

  • Foto: Bildschirmaufnahme In der Sendung Tagesgespräch bekräftigte der DPVKOM-Bundesvorsitzende Volker Geyer die Kritik unserer Gewerkschaft.

Die DPVKOM hat ihre Kritik an dem Pilotprojekt der Deutschen Post zu den Möglichkeiten einer eingeschränkten Briefzustellung bekräftigt. In der Sendung "Tagesgespräch" des Bayerischen Rundfunks zeigte sich der DPVKOM-Bundesvorsitzende Volker Geyer davon überzeugt, dass die mit der Reduzierung der Zustelltage einhergehende Serviceeinschränkung zigtausende Arbeitsplätze bei der Deutschen Post kosten werde. Eine Einschränkung der Briefzustellung habe nur Nachteile, sowohl für den Kunden als auch für die Beschäftigten, so Volker Geyer in seinem Statement.

In der Sendung wies er nochmals darauf hin, dass dieses Vorhaben einzig und allein der Kosteneinsparung diene. Die Post wolle damit massiv Personal abbauen. Es handele sich dabei um ein Einsparprogramm auf dem Rücken der Beschäftigten. Außerdem führe eine Reduzierung der Zustelltage dazu, dass Vollzeitarbeitsplätze wegfielen und die Anzahl an Teilzeitarbeitsplätzen zunehme. Die DPVKOM werde alles dafür tun, Einschränkungen bei der Briefzustellung zu verhindern. Die Sechs-Tage-Zustellung müsse erhalten blieben, so Volker Geyer.

Der Beitrag in der Sendung "Tagesgespräch", die auch im Bildungsprogramm ARD-alpha ausgestrahlt wurde, ist hier abrufbar.

Auch die Tageszeitung Die Welt berichtet unter welt.de über das Pilotprojekt der Deutschen Post und zitiert darin den DPVKOM-Bundesvorsitzenden:  

Briefzustellung nur noch ein oder drei Mal pro Woche?