Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

13.02.2014Artikel drucken

Eine Gefahrenanzeige hilft bei der Vorbeugung von Sach- und Personenschäden!

Bei der Deutschen Post gab es in der Vergangenheit zahlreiche Sparmaßnahmen sowie Effizienzsteigerungsprogramme. Als Beispiel sei hier die Verlängerung der Maschinenlaufzeiten in den Brief- und Paketzentren, sowohl während der Abgangs- als auch Eingangsschicht, genannt. Die Folge davon ist, dass Zusteller erst später mit der Zustellung beginnen können und dementsprechend länger auf Tour sind. Insbesondere in der dunklen Jahreszeit kann dies zu einerm erhöhten Unfallrisiko führen.

Die DPVKOM ermuntert daher alle Beschäftigten der Deutschen Post, die durch Anordnungen oder Versäumnisse des Arbeitgebers besonderen Gefahren im Arbeitsalltag ausgesetzt sind – dazu zählt im Übrigen auch eine dauerhaft nicht zu bewältigende Arbeitsmenge –, sich an ihren Disziplinarvorgesetzten (zum Beispiel den Zustellstützpunktleiter) zu wenden und zeitnahe Abhilfe ausdrücklich einzufordern. Sollten diese Missstände danach nicht abgestellt werden, rät die DPVKOM den Betroffenen, die aus § 17 Abs. 1 des Arbeitsschutzgesetzes herzuleitende sogenannte „Gefahrenanzeige“ anzuwenden.

Formblatt zur Gefahrenanzeige