Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

17.06.2015Artikel drucken

DPVKOM kritisiert Einsatz von Mitarbeitern von Postkunden

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet in ihrer heutigen Ausgabe darüber, dass nun auch Kunden der Post mithelfen, die Streikfolgen abzumildern. Dazu zählen mehrere große Versandhäuser und Versicherungen. Deren Mitarbeiter sortieren in den nächstgelegenen Sortierzentren nicht nur die Brief und Pakete des eigenen Unternehmens, sondern auch fremde Sendungen. Aus Sicht der DPVKOM ist das ein Skandal.

In der FAZ wurde der DPVKOM-Bundesvorsitzende Volker Geyer wie folgt zitiert:

Die Gegenseite ist empört. „Dem Arbeitgeber ist offensichtlich jedes Mittel recht, einen legitimen Streik zu unterlaufen“, sagte Volker Geyer, der Vorsitzende der Kommunikationsgewerkschaft DPV. Geyer sieht das Brief- und Postgeheimnis in Gefahr. Die „Sicherheit und Vertraulichkeit des Postbetriebes“ sei nicht mehr gewährleistet. Die Gewerkschaft erwartet deshalb von der Bundesregierung, dass sie diese Vorgehensweise sofort stoppt.

Nachfolgend einige Links von Online-Portalen diverser Zeitschriften, in denen die FAZ-Meldung aufgegriffen wurde:

Auch Paketzentren sollen bestreikt werden (www.wiwo.de)

Kein Streikende in Sicht (www.focus.de)

Laienzusteller (www.welt.de)