Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

07.01.2015Artikel drucken

DPVKOM in den Medien: Kritik an geplanter Lohndrückerei bei der Deutschen Post und Arbeitsbelastung der Zusteller

Heftige Kritik übt die DPVKOM an dem Vorhaben der Deutschen Post, zukünftig alle befristeten Beschäftigten in einer neu gegründeten Post-Tochtergesellschaft namens DHL Delivery GmbH beschäftigen zu wollen. Entsprechende Pläne waren Ende des vergangenen Jahres bekannt geworden. Eine solche Maßnahme würde sicherlich mit schlechteren Arbeitsbedingungen und abgesenkten Löhnen für die befristeten Mitarbeiter einhergehen. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung kritisierte der DPVKOM-Bundesvorsitzende Volker Geyer, dass die Deutsche Post damit im Vorfeld der kommenden Tarifrunde bereits Fakten schaffe und den Druck auf die Gewerkschaften erhöhe.

Darüber hinaus kritisierte die DPVKOM gegenüber dem WDR die nach wie vor sehr hohe Arbeitsbelastung der Briefzusteller. Diese sei nicht zuletzt auf die stetig gewachsenen Zustellbezirke mit unrealistischen Zeitstandards für die verschiedenen postalischen Dienstleistungen zurückzuführen. Aufgrund der oftmals nicht mehr zu bewältigenden Arbeitsmenge steige der Krankenstand im Unternehmen immer weiter an. Dies führe dann wiederum zu einer Mehrarbeit für die übrigen Mitarbeiter, so die DPVKOM in ihrer Stellungnahme.

 

Artikel Frankfurter Allgemeine Zeitung

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