Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

23.09.2015Artikel drucken

DPVKOM fordert Entgelterhöhung von 5,8 Prozent bei der Deutschen Telekom!

5,8 Prozent mehr Entgelt, eine Mindesterhöhung der Monatsentgelte um 200 Euro sowie eine Verlängerung des Ausschlusses betriebsbedingter Beendigungskündigungen bis Ende 2020 – so lauten die Forderungen der Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) zur bevorstehenden Entgeltrunde bei der Deutschen Telekom.

Darüber hinaus fordert die DPVKOM eine Erhöhung der monatlichen Vergütung von Auszubildenden und Absolvierenden des Dualen Studiums um 70 Euro und eine 12-monatige Laufzeit der Entgelttarifverträge.

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Deutschen Telekom AG, Telekom Deutschland GmbH, Deutschen Telekom Technischer Service GmbH, Deutschen Telekom Kundenservice GmbH und Deutschen Telekom Technik GmbH beginnen voraussichtlich Anfang 2016. Am 31. Januar 2016 endet die Laufzeit der bisherigen Entgelttarifverträge.


Aufgrund der wirtschaftlichen Lage und der steigenden Produktivität im Unternehmen ist diese Entgeltforderung absolut gerechtfertigt. Allein im ersten Halbjahr 2015 konnte die Deutsche Telekom einen bereinigten Konzernüberschuss von 2,11 Milliarden Euro ausweisen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist dies eine Steigerung von 72,9 Prozent. Diese positive Entwicklung muss sich in den Portemonnaies der Beschäftigten und in Form sicherer Arbeitsplätze widerspiegeln.

 

Pressemitteilung: DPVKOM fordert Entgelterhöhung von 5,8 Prozent bei der Deutschen Telekom!

Plakat: DPVKOM beschließt Forderungen für die Entgeltrunde 2016