Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

28.04.2015Artikel drucken

Entgeltrunde Deutsche Post AG

DPVKOM fordert 5,5 Prozent mehr Entgelt!

5,5 Prozent mehr Entgelt, mindestens jedoch 150 Euro mehr im Monat – mit diesen Tarifforderungen geht die Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) in die in wenigen Wochen beginnende Entgeltrunde für die rund 133 000 Tarifkräfte bei der Deutschen Post AG.

Die vom Bundesvorstand der DPVKOM beschlossenen Forderungen sehen außerdem eine Steigerung der Vergütungen für alle Auszubildende und Studierende der Berufsakademie (BA) um einen Pauschalbetrag von jeweils 55 Euro, eine unveränderte Weiter-zahlung der im Mai auslaufenden monatlichen Postzulage an alle aktiven Beamten der Post sowie eine Laufzeit des neuen Entgelttarifvertrages von 12 Monaten vor. Der bisherige Entgelttarifvertrag endet am 31. Mai 2015.

„Die Deutsche Post hat ihren jährlichen Gewinn vor Steuern und Zinsen im Zeitraum von 2009 bis 2014 von damals 1,47 Milliarden Euro auf zuletzt 2,97 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Diesen Gewinn haben einzig und allein die Beschäftigten erwirtschaftet. Vor diesem Hintergrund ist eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent absolut gerechtfertigt“, so der DPVKOM-Bundesvorsitzende Volker Geyer.

Nach Auffassung der DPVKOM kann es nicht sein, dass das Unternehmen mit der Gründung der 49 Regionalgesellschaften der DHL Delivery das Lohnniveau im Unternehmen spürbar absenkt, geltende Haustarifverträge unterläuft und gleichzeitig die Dividende für Aktionäre gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent erhöht. Geyer weiter: „Die Deutsche Post behauptet immer, Arbeitgeber erster Wahl sein zu wollen. Dann muss das Unternehmen auch entsprechend handeln und schnellstmöglich seine unsoziale und mitarbeiterfeindliche Unternehmenspolitik beenden.“

 

Pressemitteilung: DPVKOM fordert 5,5 Prozent mehr Entgelt!

Plakat zur Entgeltforderung