Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

09.04.2014Artikel drucken

DPVKOM erzielt Tarifeinigung mit der Deutschen Telekom!

  • Foto: DPVKOM
    Bei der gestrigen Verhandlungsrunde konnte die DPVKOM einen Tarifkompromiss mit der Deutschen Telekom erzielen. V.l.: stellvertretende DPVKOM-Bundesvorsitzende Karlheinz Vernet Kosik und Horst Sayffaerth sowie die Arbeitgebervertreter Holger Kranzusch, Ingo Schöllmann und Ursula Luber.

Die Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) hat heute in Bonn eine Tarifeinigung mit der Deutschen Telekom erzielt. Danach steigen die Entgelte der rund 60.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom AG, Telekom Deutschland GmbH, Deutschen Telekom Technischer Service GmbH, Deutschen Telekom Kundenservice GmbH und Deutschen Telekom Technik GmbH in den unteren Entgeltgruppen 1 bis 5 rückwirkend zum 1. April 2014 um 2,9 Prozent. Die Mitarbeiter in den Entgeltgruppen 6 bis 10 erhalten ebenfalls rückwirkend zum 1. April 2,5 Prozent mehr Geld. Ab dem 1. Februar 2015 werden die Entgelte der Beschäftigten aller Entgeltgruppen dann um weitere 2,1 Prozent angehoben. Die Auszubildendenvergütung und die Vergütung für die Dualen Studenten werden zum 1. April 2014 um 35 Euro und zum 1. Februar 2015 um weitere 25 Euro angehoben. Die Laufzeit der neuen Tarifverträge endet frühestens am 31. Januar 2016.

 

Der Tarifabschluss sieht darüber hinaus den Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen bis zum 31. Januar 2016 vor.

 

„Der Arbeitgeber hätte diese Einigung viel früher haben können. Erst nach den Protestaktionen und Streiks der Beschäftigten hat er ein verbessertes Angebot vorgelegt. Offensichtlich hat die Deutsche Telekom die Entschlossenheit unterschätzt, mit der unsere Mitglieder im Bereich der Deutschen Telekom für ihre berechtigten Interessen gekämpft haben“, so der stellvertretende DPVKOM-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Horst Sayffaerth.

Der Tarifabschluss sieht darüber hinaus den Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen bis zum 31. Januar 2016 vor.

„Der Arbeitgeber hätte diese Einigung viel früher haben können. Erst nach den Protestaktionen und Streiks der Beschäftigten hat er ein verbessertes Angebot vorgelegt. Offensichtlich hat die Deutsche Telekom die Entschlossenheit unterschätzt, mit der unsere Mitglieder im Bereich der Deutschen Telekom für ihre berechtigten Interessen gekämpft haben“, so der stellvertretende DPVKOM-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Horst Sayffaerth.