Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

22.07.2014Artikel drucken

DPVKOM-Erfolg: Postnachfolgeunternehmen leisten Abschlagszahlung an Beamte

  • Beamte der Postnachfolgeunternehmen erhalten eine Abschlagszahlung.

Nachdem das Bundeskabinett dem von Bundesinnenminister Thomas de Maizière vorgelegten Entwurf eines Bundesbesoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetzes 2014/2015 (BBVAnpG) zugestimmt hatte, wurde der Gesetzesentwurf im Deutschen Bundestag Anfang Juli in erster Lesung beraten. Die zweite und dritte Lesung findet nun doch erst nach der parlamentarischen Sommerpause statt, und zwar im September 2014. Abschließend soll dann noch der Bundesrat über die Verabschiedung des Gesetzes entscheiden.

Die DPVKOM geht fest davon aus, dass die in der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes vereinbarten Erhöhungen um 2,8 Prozent zum 1. März 2014 (Mindesterhöhung von 90 Euro, für die Bundesbeamten jedoch aufgrund der Versorgungsrücklage um 0,2 Prozent vermindert) sowie um 2,2 Prozent zum 1. März 2015 zeit- und inhaltsgleich für die Beamten der Postnachfolgeunternehmen übernommen werden.

Bei der Deutschen Post erhöht sich im Übrigen auch die Postzulage, weil diese seit Ende 2013 monatlich in Höhe von 4 Prozent der individuellen Besoldung – die ja dann entsprechend angehoben wird – gezahlt wird.

Die Deutsche Post, Deutsche Telekom und Deutsche Postbank haben derweil bereits angekündigt, mit den Septemberbezügen dieses Jahres Abschlagszahlungen der höheren Besoldung, auch für den Zeitraum März bis August dieses Jahres, zu leisten. Diese erfolgen auf die Erhöhungen der Dienstbezüge, der Mehrarbeitsvergütung, der Erschwerniszulagen und der Versorgungsbezüge. Zusammen mit dem dbb hatte sich die DPVKOM für die Abschlagszahlungen eingesetzt – mit Erfolg!

Die Abschlagszahlungen stehen bis zur endgültigen Verabschiedung des Gesetzes jedoch unter Vorbehalt.