Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

26.02.2016Artikel drucken

Erste Runde der Tarifverhandlungen

DPVKOM bekräftigt Entgeltforderung für Telekom-Beschäftigte!

5,8 Prozent mehr Entgelt, eine Mindesterhöhung der Monatsentgelte bei unteren Einkommensgruppen um 200 Euro, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 70 Euro monatlich sowie eine Verlängerung des Ausschlusses betriebsbedingter Beendigungskündigungen bis Ende 2020 – diese Forderungen bekräftigte die Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) heute in der ersten Runde der Tarifverhandlungen mit der Deutschen Telekom AG in Bonn.

Zum Auftakt der Tarifverhandlungen für die rund 60.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom AG, Telekom Deutschland GmbH, Deutschen Telekom Technischer Service GmbH, Deutschen Telekom Kundenservice GmbH und Deutschen Telekom Technik GmbH legte der Arbeitgeber kein Angebot vor.

„Wir haben dem Arbeitgeber heute unsere berechtigten Forderungen detailliert dargelegt und begründet. Die Mitarbeiter des Unternehmens leisten einen hervorragenden Job. Das muss von der Deutsche Telekom in Form höherer Löhne und sicherer Arbeitsplätze anerkannt werden“, so der stellvertretende DPVKOM-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Karlheinz Vernet Kosik. Die Tarifforderungen der DPVKOM sind auch angesichts der positiven Unternehmensentwicklung gerechtfertigt. So konnte die Deutsche Telekom gestern ein Umsatzwachstum von mehr als 10 Prozent und einen Konzernüberschuss von 4,1 Milliarden Euro für das Geschäftsjahr 2015 bekanntgeben. An diesem Erfolg des Unternehmens müssen die Beschäftigten beteiligt werden.

Beide Seiten verständigten sich darauf, die Tarifrunde am 10. März 2016 fortzusetzen. Vernet Kosik: „Die Mitarbeiter des Unternehmens und wir erwarten, dass die Deutsche Telekom in der zweiten Entgeltrunde ein verhandlungsfähiges Angebot unterbreitet.“

 

Pressemitteilung: DPVKOM bekräftigt Entgeltforderung für Telekom-Beschäftigte!