Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

20.10.2017 Artikel drucken

Zusammenarbeit mit Strabag wird beendet

Deutsche Telekom muss Verantwortung für die Beschäftigten übernehmen!

  • Gebäude der Deutschen Telekom wurden bislang von der Strabag bewirtschaftet. Diese Zusammenarbeit endet spätestens im Juni 2019.

Medienberichten zufolge will die Deutsche Telekom ihre Zusammenarbeit mit der Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) spätestens zum 30. Juni 2019 beenden und mit dem Unternehmen ISS einen neuen Dienstleister zur Bewirtschaftung der Immobilien, technischen Anlagen und Rechenzentren der Telekom beauftragen. Diese Tätigkeit haben bislang rund 3 300 Mitarbeiter der Strabag ausgeübt. Darunter befinden sich zahlreiche Beschäftigte der früheren Tochtergesellschaft DeTeImmobilien, die die Deutsche Telekom 2008 an Strabag verkauft hatte. Die DPVKOM kritisiert diese Entscheidung und fordert die Deutsche Telekom dazu auf, ihrer Verantwortung für die damals zur Strabag übergeleiteten Arbeitnehmer und zugewiesenen Beamten gerecht zu werden. Ziel muss es sein, deren Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern.

Bei der Strabag sind zurzeit noch etwa 800 zugewiesene Telekom-Beamte tätig. Die Telekom ist dazu verpflichtet, diese nach der Beendigung des Bewirtschaftungsvertrages weiterzubeschäftigen. Dabei kommt auch eine erneute Zuweisung zum neuen Dienstleister ISS in Betracht. Die damals von der Telekom zur Strabag übergeleiteten Arbeitnehmer benötigen ebenfalls eine berufliche Perspektive. Hierfür wird sich die DPVKOM in Gesprächen mit der Deutschen Telekom starkmachen.