Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

13.01.2015Artikel drucken

Auftakt der Tarifverhandlungen beim Postbank Filialvertrieb – kein Angebot des Arbeitgebers!

In der ersten Verhandlungsrunde für die rund 4 800 Arbeitnehmer im Postbank Filialvertrieb am 9. Januar 2015 in Bonn hat der Arbeitgeber der aus DPVKOM, DBV und komba gewerkschaft bestehenden Tarifgemeinschaft noch kein Angebot unterbreitet.

Der DPVKOM-Bundesvorsitzende Volker Geyer und Postbank-Referent Adrian Klein bekräftigten zum Auftakt der Tarifrunde noch einmal die Tarifforderungen. Diese lauten:

  • 4,5 Prozent mehr Lohn bei einer 12-monatigen Laufzeit des Entgelttarifvertrages, mindestens jedoch eine Erhöhung von 100 Euro,
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um einen Festbetrag von jeweils 50 Euro sowie
  • eine Verlängerung des Schutzes vor betriebsbedingten Beendigungskündigungen bis zum 31. Dezember 2020.


Darüber hinaus setzt sich die Tarifgemeinschaft dafür ein, dass für die rund 3 100 aktiven Beamten des Filialvertriebs die so genannte Postbankzulage auch über den 31. Januar 2015 hinaus erhalten bleibt.

Die beiden DPVKOMler begründeten die Tarifforderungen unter anderem mit dem insgesamt und insbesondere im Vergleich mit anderen Filialbanken niedrigen Gehaltsniveau im Unternehmen.

Die nächsten beiden Verhandlungsrunden sind für Mitte Februar und Anfang März geplant.