Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

23.04.2015Artikel drucken

Arbeitsplätze der Postbank-Mitarbeiter müssen gesichert werden!

„Die Beschäftigten der Postbank haben ein Recht darauf zu erfahren, wie ihre berufliche Zukunft aussieht und welche Strategie die Deutsche Bank hinsichtlich der Postbank verfolgt. Die derzeitige Verunsicherung der Mitarbeiter muss schnellstmöglich beendet werden.“ Dies fordert der Bundesvorsitzende der Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM), Volker Geyer, im Vorfeld der am morgigen Freitag stattfindenden Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bank.

Dabei soll unter anderem auch über einen möglichen Verkauf der erst 2010 erworbenen Postbank entschieden werden. 

 

Unabhängig von der Entscheidung des Aufsichtsrates fordert die DPVKOM, dass die Ar­beitsplätze der derzeit rund 18.000 Beschäftigten der Postbank, darunter sind noch rund 6.000 aktive Beamte, auf Dauer gesichert werden. So setzt sich die DPVKOM beispiels­weise in der laufenden Tarifrunde beim Postbank Filialvertrieb dafür ein, dass der Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis 2020 verlängert wird. Einen langfristigen Kündi­gungsschutz muss es auch für die Mitarbeiter der anderen Postbank-Gesellschaften ge­ben. „Die Mitarbeiter haben in den vergangenen Jahren eine hervorragende Arbeit gelei­stet und dazu beigetragen, dass die Postbank mit rund 14 Millionen Kunden die größe Pri­vatkundenbank in Deutschland ist. Sie haben es nicht verdient, dass das Unternehmen nun zum Spekulationsobjekt im Bankenwesen degeneriert“, so Volker Geyer.

 

Auch nach einem eventuellen Verkauf der Postbank muss das Unternehmen als eigen­ständige Bank mit einer Bestandsgarantie erhalten bleiben.

 

Pressemitteilung: Arbeitsplätze der Postbank-Mitarbeiter müssen gesichert werden!