Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

16.07.2015Artikel drucken

Zweite Runde der Tarifverhandlungen

Angebot der Deutschen Post ist unzureichend!

„Das heute von der Deutschen Post unterbreitete Angebot ist unzureichend. Es enthält unter anderem keine Vorschläge, wie die Arbeitsüberlastung im Bereich der Zustellung gestoppt werden kann. Hier muss die Deutsche Post noch einmal nachbessern!“ Das sagt der Bundesvorsitzende der Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM), Volker Geyer, nach der zweiten Runde der Tarifverhandlungen mit der Deutschen Post in Bonn. Die Streiks der DPVKOM bleiben bis auf Weiteres unterbrochen.

So legte die Deutsche Post in der heutigen Verhandlungsrunde nur ein Angebot vor, das dem am 5. Juli erzielten Tarifergebnis entspricht. In diesem Angebot greift die Deutsche Post in keiner Weise den von der DPVKOM geforderten Überlastungsschutz für die rund 85.000 Brief- und Verbundzusteller der Deutschen Post auf. Einen Schutz vor Arbeitsüberlastung will die DPVKOM unter anderem durch Zeitzuschläge für ältere Beschäftigte und durch ein Mitspracherecht der DPVKOM und der Betriebsräte bei der Festlegung der Bemessungswerte erreichen.

DPVKOM-Pressemitteilung: Angebot der Deutschen Post ist unzureichend!