Deutsche Telekom muss verhandlungsfähiges Angebot vorlegen

Verhandlungsrunde„Die Deutsche Telekom hat sich auch heute geweigert, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Das zeugt von mangelndem Respekt gegenüber den Leistungen der Mitarbeiter.“ Dies sagte Volker Geyer, Bundesvorsitzender der Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM), nach der zweiten Tarifrunde für rund 60.000 Beschäftigte des Unternehmens in Bonn. Geyer weiter: „Wir haben dem Arbeitgeber unmissverständlich klar gemacht, dass die Telekom-Beschäftigten spätestens bei der nächsten Tarifverhandlung ein Angebot erwarten, über das es sich zu verhandeln lohnt. Dies muss unter anderem eine deutliche Reallohn­steigerung beinhalten.“ Die dritte Tarifrunde findet nun am 17. Februar 2011 in Bonn statt.

Bild: Die DPVKOM-Verhandlungsdelegation (v.l.n.r.), Justiziar Stephan Dimitriadis, Bundesvorsitzender Volker Geyer und stellvertretender Bundesvorsitzender Horst Sayffaerth, forderte die Verhandlungspartner der Deutschen Telekom auf, spätestens bei der dritten Tarifrunde am 17. Februar 2011 ein Angebot vorzulegen, das unter anderem eine deutliche Reallohnsteigerung beinhaltet.

Nach Auffassung der DPVKOM müssen die Mitarbeiter an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren beteiligt werden, und zwar in Form von höheren Löhnen und sicheren Arbeitsplätzen. Vor diesem Hintergrund fordert die DPVKOM für die Beschäftigten der Deutschen Telekom AG, Telekom Deutschland GmbH, Deutschen Telekom Kundenservice GmbH, Deutschen Telekom Netzproduktion GmbH sowie Deutschen Telekom Technischer Service GmbH und für die Auszubildenden des Konzerns eine Entgelterhöhung von 7,2 Prozent. Des Weiteren macht sich die DPVKOM für den Aus­schluss betriebsbedingter Kündigungen bis 2016 stark. Bislang galt dieser Kündigungsschutz bei der Deutschen Telekom AG und der Telekom Deutschland GmbH nur bis Ende 2010.

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