Fachbereich Call-Center/Aktuelles

Probleme mit der Stimme sollten behandelt werden! (31.01.2012)

Immer wieder leiden Sprechberufler, wozu in erster Linie natürlich auch Call-Center-Agenten zählen, unter Stimmproblemen. Dabei ist die Stimme das wichtigste Kapital dieser Mitarbeiter. Um keine dauerhafte Stimmbeeinträchtigungen zu haben, sollten Stimmprobleme schnellstmöglich behandelt werden. Auch sollten die Stimme und das „richtige Sprechen“ regelmäßig trainiert werden. Das Sprachtherapeutische Beratungs- und Behandlungszentrum der Medau-Schule führt solche Stimmtrainings durch. Darüber hinaus bietet es Infoveranstaltungen, Workshops sowie Beratungsgespräche zu Problemen bei Stimmstörungen an. Weitere Information über das Angebot des Sprachtherapeutischen Beratungs- und Behandlungszentrums erhalten Sie unter www.sbbz-coburg.de.

Erste Etappe erfolgreich genommen! (25.11.2011)

Nach monatelangen Gesprächen hat sich der unermüdliche Einsatz der DPVKOM für eine Verbesserung der Arbeits- und Entgeltbedingungen in der Call-Center-Branche ausgezahlt. So konnten wir erreichen, dass in der Call-Center-Branche nunmehr ein Arbeitgeberverband gegründet werden soll. Damit wurde eine wesentliche Forderung der DPVKOM endlich erfüllt. Was die DPVKOM sonst noch erreicht hat, lesen Sie hier.

Neuer Gesetzesentwurf zur Regelung des Beschäftigtendatenschutzes: Arbeitnehmerdatenschutz muss verbessert werden! (17.10.2011)

"Der vom Bundesinnenministerium vorgelegte neue Gesetzesentwurf zur Regelung des Beschäftigtendatenschutzes ist aus Sicht der Arbeitnehmer völlig unzureichend. Er muss dringend nachgebessert werden, insbesondere hinsichtlich der Regelungen für die Beschäftigten in Call-Centern", so der stellvertretende Bundesvorsitzende der Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM), Karlheinz Vernet Kosik.

DGB stimmt gegen Mindestlohn für Call-Center-Beschäftigte! (11.07.2011)

Die Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) hat am 4. Juli 2011 ihre Begründung für einen Call-Center-Mindestlohn von 9,50 Euro vor dem Hauptausschuss für Mindestarbeitsentgelte vorgetragen. Dieser hat den Antrag der DPVKOM abgelehnt, da er keine sozialen Verwerfungen in der Branche sieht. Diese Entscheidung ist in den Augen der DPVKOM ein Armutszeugnis! Sie führt dazu, dass der Kampf für bessere Arbeits- und Bezahlungsbedingungen erschwert wird. Skandalös ist in diesem Zusammenhang auch das Verhalten der Gewerkschaftsvertreter im Hauptausschuss. Weitere Information hierzu können Sie dem Plakat entnehmen.

Hauptausschuss für Mindestarbeitsbedingungen befasste sich mit Call-Center-Mindestlohn (06.07.2011)

Am 4. Juli hat sich der Hauptausschuss für Mindestarbeitsbedingungen mit dem von der dbb tarifunion auf Initiative der DPVKOM gestellten Antrag auf Festsetzung eines Call-Center-Mindestlohns nach dem Mindestarbeitsbedingungengesetz befasst. In der Sitzung des 7-köpfigen Gremiums unter Vorsitz des früheren Hamburger Bürgermeisters Klaus von Dohnanyi begründeten der 1. Vorsitzende der dbb tarifunion, Frank Stöhr, und der DPVKOM-Bundesvorsitzende Volker Geyer ausführlich diesen Antrag und ihre Forderung nach einem Mindestlohn von 9,50 Euro. 

Call-Center-Mindestlohn entlastet Sozialkassen und Bundesbürger (01.07.2011)

"Wer Vollzeit arbeitet, muss auch von seiner Hände Arbeit leben können. Dies gilt auch für die Beschäftigten von Call-Centern. Es kann nicht sein, dass diese mit Stundenlöhnen von 5,75 Euro oder 6,45 Euro abgespeist werden. Ich hoffe, dass der Hauptausschuss für Mindestarbeits-bedingungen das genauso sieht", so Volker Geyer, Vorsitzender der Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM). Am kommenden Montag, dem 4. Juli 2011, tagt der beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales angesiedelte Hauptausschuss für Mindestarbeitsbedingungen in Berlin. Auf der Tagesordnung steht dabei der von der DPVKOM im Jahr 2009 über ihren Dachverband dbb beamtenbund und tarifunion initiierte Antrag auf Festsetzung eines branchenspezifischen Mindestlohns von 9,50 Euro. Aufgabe des siebenköpfigen Hauptausschusses ist es, Wirtschaftszweige mit geringer Tarifbindung und sozialen Verwerfungen zu bestimmen, in denen Mindestlöhne gelten sollen. Dazu zählt nach Auffassung der DPVKOM zweifellos die Call-Center-Branche.

DPVKOM startet Unterschriftenaktion zum Call-Center-Mindestlohn (04.02.2011)

Die Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) sammelt ab sofort Unterschriften für einen Call-Center-Mindestlohn von 9,50 Euro. Damit will sie den Druck auf die Politik zur Einführung einer solchen branchenspezifischen Lohnuntergrenze für die mehr als 500.000 Call-Center-Be­schäftigten erhöhen. "In der Call-Center-Branche erhalten Mitarbeiter Stundenlöhne von 5 bis 6 Euro. Mit diesen Einkommen können die Beschäftigten jedoch weder ihren Lebensunterhalt noch den ihrer Familie bestreiten – selbst wenn sie Vollzeit arbeiten. Sie müssen deshalb Hartz IV beantragen", so der DPVKOM-Bundesvorsitzende Volker Geyer. Dieser unhaltbare Zustand, der die Sozialkassen und damit auch die Steuerzahler belastet, muss nach Auffassung der DPVKOM nun endlich beendet werden. Nur mit einem Mindestlohn von 9,50 Euro ist gewährleistet, dass ein vollzeitbeschäftigter Call-Center-Agent keine staatlichen Transferleistungen benötigt.

Faltblatt zum Monitoring und Datenschutz in Call-Centern (23.12.2010)

In Call-Centern müssen aufgrund der gesetzlichen Nachweispflicht von Vertragsabschlüssen und auch zu Qualitätsmessungen Gespräche aufgezeichnet und ausgewertet werden. Hierdurch entsteht ein Zielkonflikt zwischen dem berechtigten Schutz der Arbeitnehmer vor Überwachung und der betrieblichen Notwendigkeit von Gesprächsaufzeichnungen. In einem neuen Faltblatt stellt die DPVKOM ihre Forderungen hinsichtlich des Arbeitnehmerdatenschutzes dar. Dazu zählt unter anderem, dass jeder Arbeitnehmer vor einer möglichen Gesprächsaufzeichnung in einer gesonderten Erklärung seine Bereitschaft hierzu erklären muss.

Keine gläsernen Call-Center-Agenten! (21.12.2010)
Durch neue Programme und technische Einrichtungen ist es möglich, die Arbeitnehmer im Call-Center ständig zu überwachen. Die DPVKOM lehnt eine permanente Kontrolle der Beschäftigten jedoch ab. In einem Plakat fordert sie unter anderem, dass Gespräche nur stichprobenartig und anlassbezogen aufgezeichnet werden dürfen.

Streichen des Weihnachtsgeldes ist nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig (14.12.2010)
Ein Arbeitnehmer kann unter gewissen Umständen weiterhin von seinem Arbeitgeber die Zahlung eines Weihnachtsgeldes verlangen, auch wenn dieser nach jahrelanger Zahlung das Weihnachtsgeld plötzlich nicht mehr gewähren will. Dies geht aus einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) vom 8. Dezember 2010 – Az.: 10 AZR 671/09 – hervor. Dem BAG zufolge könne ein Arbeitnehmer im Falle einer regelmäßigen Weihnachtsgeldzahlung davon ausgehen, dass der Arbeitgeber das Weihnachtsgeld auch zukünftig zahlt. Dies gelte zumindest dann, wenn der Arbeitgeber diese „Selbstverpflichtung“ für die Zukunft nicht deutlich ausgeschlossen habe. Ein entsprechender Rechtsanspruch könne auch durch eine unklare allgemeine Klausel im Arbeitsvertrag nicht verhindert werden, so das BAG weiter.

Lohndumping in Call-Center-Branche durch Mindestlohn verhindern (09.02.2010)
Die Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) hat zum Auftakt der heute in Berlin beginnenden Kongressmesse „Call Center World“ ihre Forderung nach einem branchen­spezifischen Mindestlohn von 9,50 Euro bekräftigt. „Die Call-Center-Branche wächst nach wie vor. Dieses Wachstum findet jedoch überwiegend auf dem Rücken der rund 450.000 Call-Center-Beschäftigten statt, die für ihre anstrengende Arbeit teilweise mit Dumpinglöhnen von 5 bis 6 Euro abgespeist werden. Um dieses Lohndumping zu beenden, brauchen wir einen Mindestlohn von 9,50 Euro“, so der stellvertretende DPVKOM-Bundesvorsitzende Karlheinz Vernet Kosik.

Referenzmodell bei D+S AG ist rechtswidrig – jetzt Widerspruch einlegen! (02.12.2009)
Der Call-Center-Betreiber D+S AG hat erklärt, dass er das sogenannte „Referenzmodell“ ab dem 1. September 2009 anwenden wird. Dieses sieht vor, dass die durchschnittliche Arbeitszeit der letzten drei Monate vor dem Urlaub und der letzten zwölf Monate vor der Krankheit eines Arbeitnehmers während des Urlaubs beziehungsweise der Krankheit fortgeschrieben wird.

Schluss mit dem Lohndumping in der Call-Center-Branche – deshalb 9,50 Euro Mindestlohn! (10.11.2009)
Auf Betreiben der DPVKOM hat ihr Dachverband dbb tarifunion vor wenigen Tagen den Hauptausschuss für Mindestarbeitsbedingungen aufgefordert, einen Mindestlohn für die Beschäftigten der Call-Center-Branche festzulegen.

DPVKOM und dbb tarifunion fordern Mindestlohn für Call-Center-Branche (05.11.2009)
Nach der DPVKOM spricht sich nun auch die dbb tarifunion für einen Mindestlohn in der Call-Center-Branche aus. So hat die dbb tarifunion den im Bundesministerium für Arbeit und Soziales beheimateten Hauptausschuss für Mindestarbeitsbedingungen aufgefordert, einen Mindestlohn für die knapp 88.000 Beschäftigten der Call-Center-Branche festzusetzen. „Die Call-Center-Branche ist ein stark wachsender Wirtschaftssektor. Dennoch sind in diesem Bereich bisher deutlich weniger als die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch einen Tarifvertrag abgesichert und müssen sich vielfach mit einem Stundenlohn von 5 bis 6 Euro begnügen.“

Mindestlohnausschuss muss Mindestlohn für Call-Center-Branche festlegen (19.08.2009)
Die Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) fordert den heute von der Bundesregierung eingesetzten Mindestlohnausschuss auf, einen branchenspezifischen Mindestlohn für Call-Center festzulegen.  

DPVKOM fordert bessere Entgelt- und Arbeitsbedingungen in Call-Centern (18.08.2009)
„Nur mit einem Mindestlohn von 9,50 Euro ist gewährleistet, dass ein Vollzeitarbeitnehmer in einem Call-Center ohne staatliche Unterstützungsleistungen seinen Lebensunterhalt verdienen kann," sagte der Vorsitzende der Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM), Volker Geyer vor der Presse.

DPVKOM fordert Mindestlohn von 9,50 Euro für Call-Center-Branche (13.05.2009)
Die Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM) fordert für die rund 450.000 Beschäftigten der Call-Center in Deutschland einen branchenspezifischen Mindestlohn in Höhe von 9,50 Euro pro Stunde.

 

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