Deutsche Telekom auf neuem Konfliktkurs?Die Telekom begibt sich offenbar auf einen neuen Konfliktkurs zu den Beschäftigten und den Gewerkschaften. Medienberichten zufolge plant die Deutsche Telekom erneut eine Umstrukturierung im Unternehmen. Demnach wolle Technikvorstand Edward Kozel das Entwicklungstempo von Telekom-Produkten spürbar erhöhen und den Technikbereich neu ordnen. Dabei denkt das Unternehmen offenbar erneut an eine Ausgründung und Auslagerung einzelner Sparten. Von einem Umbau des Innovationsbereiches wären rund 3.000 Mitarbeiter betroffen. Die DPVKOM verurteilt diese Überlegungen, zeigen sie doch, welche mittelfristige Strategie die Telekom verfolgt. Auslagerungen, Verlagerungen von Standorten und Verkäufe sind jedoch nicht dazu geeignet, die Wettbewerbssituation der Telekom zu verbessern. Sie sorgen nur für Unruhe im Betrieb und für Demotivation bei den Mitarbeitern. Die DPVKOM wird es nicht zulassen, dass bestehende Tarifverträge zum Auslagerungsschutz und zum Ausschluss von betriebsbedingten Beendigungskündigungen unterlaufen werden. Sie sieht derzeit auch keinen Grund, warum es überhaupt zu weiteren Auslagerungen kommen sollte. Statt die Mitarbeiter ständig durch Umstrukturierungen zu verunsichern, sollte das Unternehmen lieber langfristige Konzepte für eine Verbesserung der Wettbewerbssituation erarbeiten und damit Arbeitsplätze sichern.
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