Werner Gutknecht als Regionalvorsitzender wiedergewählt – DPVKOM bekräftigt Forderung nach MindestlöhnenWerner Gutknecht steht auch in den kommenden fünf Jahren an der Spitze des Regionalverbandes Nord der Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM). Beim 4. Gewerkschaftstag des Regionalverbandes am 30. April und 1. Mai 2011 in Lüneburg wurde der 61-jährige Gutknecht mit rund 93 Prozent der abgegebenen gültigen Delegiertenstimmen in seinem Amt bestätigt. Zu Gutknechts Stellvertretern wurden Dirk Bühner, Andreas Kögler, Andreas Grage sowie Ralf Reinhardt gewählt. Der Regionalverband Nord der DPVKOM organisiert mehrere Tausend Beschäftigte und ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Post, Deutschen Telekom, Deutschen Postbank und von Call-Centern aus den Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.
Bild: Der neue Regionalvorstand Nord mit dem wiedergewählten Regionalvorsitzenden Werner Gutknecht (5.v.r.). Foto: DPVKOMIn diesem Zusammenhang bekräftigte der DPVKOM-Bundesvorsitzende die Forderungen der DPVKOM nach Mindestlöhnen in der Postbranche und bei den Call-Centern. So werde ohne einen Postmindestlohn von 9,80 Euro die gesamte Postbranche unweigerlich in den Niedriglohnsektor abrutschen. „Wir werden uns auch weiterhin für einen Postmindestlohn einsetzen“, so Geyer. Auch im Call-Center-Bereich sei ein Mindestlohn von 9,50 Euro unabdingbar. „Viele Call-Center-Beschäftigte werden mit Hungerlöhnen von 5 bis 6 Euro abgespeist. Davon kann niemand seinen Lebensunterhalt bestreiten, geschweige denn den seiner Familie“, so der DPVKOM-Bundesvorsitzende. Aus diesem Grund habe die DPVKOM über ihren Dachverband dbb beamtenbund und tarifunion als bislang einzige Gewerkschaft in Deutschland den Antrag auf Festsetzung eines branchenspezifischen Mindestlohns nach dem Mindestarbeitsbedingungengesetz gestellt. Geyer: „Auch in dieser Frage lassen wir nicht locker.“
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