Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

23.06.2017 Artikel drucken

Tarifrunde Deutsche Postbank

Keine betriebsbedingten Beendigungskündigungen bis zum Ende der Tarifverhandlungen!

  • Kein Angebot des Arbeitgebers gab es in der heutigen zweiten Tarifrunde.

In der heutigen zweiten Runde der Tarifverhandlungen mit der Deutschen Postbank hat der Arbeitgeber kein Angebot unterbreitet. Dies ist aus Sicht der aus dem DBV, der komba und der DPVKOM bestehenden Tarifgemeinschaft auch nicht weiter verwunderlich. So hat die Deutsche Bank bislang noch nicht erklärt, wie sie sich die Zusammenführung des eigenen Privat- und Firmenkundengeschäfts mit der Postbank vorstellt. Die entsprechende Bekanntgabe soll bis spätestens Ende September erfolgen. Diese ungeklärte Situation wirkt sich natürlich auch auf die Tarifverhandlungen aus.

Dessen ungeachtet hat die Tarifgemeinschaft noch einmal ihre Forderungen bekräftigt. Diese lauten bekanntermaßen im Wesentlichen:

  • Verlängerung des Schutzes vor betriebsbedingten Beendigungskündigungen bis zum 31. Dezember 2022.
  • Umfassende Verlängerung aller bisherigen Standortgarantien.
  • Lineare Lohnerhöhung für alle Arbeitnehmer und Auszubildende um 4,9 Prozent bei einer Mindestlaufzeit der Entgeltregelungen von 12 Monaten.
  • Im Unternehmen BCB AG die Verlängerung des Anerkennungstarifvertrages für den Entgelttarifvertrag des privaten Bankgewerbes.

Allerdings haben wir vom Arbeitgeber immerhin die von uns eingeforderte Zusage erhalten, dass es im Postbankkonzern – mindestens bis zur Beendigung der laufenden Tarifrunde – keine betriebsbedingten Beendigungskündigungen geben wird.

In den kommenden Monaten wird die Tarifgemeinschaft weitere Gespräche und Sondierungen mit der Arbeitgeberseite führen. Dabei wird sie die Interessen der Beschäftigten stets im Blick haben. Ein neuer Verhandlungstermin wurde noch nicht vereinbart.

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