Die Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der Post, Postbank, Telekom und Call-Center

07.04.2017 Artikel drucken

Tarifrunde 2017

Kein Angebot der Postbank zum Verhandlungsauftakt

Die erste Verhandlungsrunde der aus den Gewerkschaften DPVKOM, DBV und komba bestehenden Tarifgemeinschaft mit der Deutschen Postbank AG in Bonn ist heute erwartungsgemäß ohne Angebot von der sich auffällig bedeckt haltenden Arbeitgeberseite zu Ende gegangen.

Wir als Tarifgemeinschaft haben dem Arbeitgeber indes deutlich gemacht, dass für uns eine Verlängerung des Ende Juni dieses Jahres konzernweit auslaufen­den Schutzes vor betriebsbedingten Beendigungskündigungen bis zum 31.12.2022 höchste Priorität hat. Gerade vor dem Hintergrund der von der Deutschen Bank beabsichtigten Zusammenführung von Postbank mit dem eigenen Privat- und Firmenkundengeschäft, legen wir außerdem gesteigerten Wert auf den langfristigen Erhalt von „gelben“ Betriebsstandorten.

Natürlich haben wir als Tarifgemeinschaft auch unsere Forderung nach einer linearen Lohnerhöhung für Arbeitnehmer/innen und Auszubildende in allen Konzerneinheiten um 4,9 % bekräftigt. Die Laufzeit der Entgelttabellen soll dabei 12 Monate betragen. Des Weiteren haben wir uns für eine Verlängerung des Anerkennungstarifvertrages für den Entgelttarifvertrag des Privaten Bank­gewerbes für betroffene Beschäftigte der BCB AG sowie für die Weiterzahlung der Postbank-Filialzulage an aktive Beamte im Filialvertrieb stark gemacht.

Wir halten unsere Gehaltsforderung für berechtigt. Denn immerhin ist es aus­schließlich den fleißigen 22.000 Beschäftigten im Konzern zu verdanken, dass die Postbank – trotz schwieriger Marktverhältnisse – auf Gewinnkurs ist und höchstwahrscheinlich auch in den kommenden Jahren bleibt.

Die nächste Verhandlungsrunde für die Tarifgemeinschaft findet voraussichtlich am 23. Mai in der Bonner Postbankzentrale statt. Wir als Tarifgemeinschaft haben dem Arbeitgeber indes deutlich gemacht, dass für uns eine Verlängerung des Ende Juni dieses Jahres konzernweit auslaufen¬den Schutzes vor betriebsbedingten Beendigungskündigungen bis zum 31.12.2022 höchste Priorität hat. Gerade vor dem Hintergrund der von der Deutschen Bank beabsichtigten Zusammenführung von Postbank mit dem eigenen Privat- und Firmenkundengeschäft, legen wir außerdem gesteigerten Wert auf den langfristigen Erhalt von „gelben“ Betriebsstandorten. Natürlich haben wir als Tarifgemeinschaft auch unsere Forderung nach einer linearen Lohnerhöhung für Arbeitnehmer/innen und Auszubildende in allen Konzerneinheiten um 4,9 % bekräftigt. Die Laufzeit der Entgelttabellen soll dabei 12 Monate betragen. Des Weiteren haben wir uns für eine Verlängerung des Anerkennungstarifvertrages für den Entgelttarifvertrag des Privaten Bank¬gewerbes für betroffene Beschäftigte der BCB AG sowie für die Weiterzahlung der Postbank-Filialzulage an aktive Beamte im Filialvertrieb stark gemacht. Wir halten unsere Gehaltsforderung für berechtigt. Denn immerhin ist es aus-schließlich den fleißigen 22.000 Beschäftigten im Konzern zu verdanken, dass die Postbank – trotz schwieriger Marktverhältnisse – auf Gewinnkurs ist und höchstwahrscheinlich auch in den kommenden Jahren bleibt. Die nächste Verhandlungsrunde für die Tarifgemeinschaft findet voraussichtlich am 23. Mai in der Bonner Postbankzentrale statt.

Plakat "Kein Angebot der Postbank zum Verhandlungsauftakt" vom 07.04.2017 (pdf)